1 Minute 64 Sekunden.
Und dann ist sie fertig. Endlich. Hä? Na meine erste Musical-Choreographie, und noch dazu das längste Stück das ich je gemacht habe. 7 Minuten 19 Sekunden. Das mag einem jetzt wo man das so liest nicht sonderlich lang vorkommen, aber wenn man tatsächlich jede Millisekunde davon festzulegen hat, kann sich das ganz schön ziehen. Zudem liegt bei Musicals die Schwierigkeitsgrad und natürlich auch die Herausforderung darin, dass man den Text nicht einfach außen vor lassen kann, sondern die Bewegungen nicht nur auf die Musik sondern auch auf das was da gerade erzählt wird eins zu eins abstimmen muss. Und dann habe ich mich auch noch in meinem anfänglichen Übereifer dazu entschieden, während die jeweilige Solistin tanzt beziehungsweise spielt die Gruppe im Hintergrund auch abgehen zu lassen. Heißt: Im Grunde musste jede Sequence doppelt einstudiert werden. Und dann sind wir auch schon schnell bei choreographierten 14 Minuten 38 Sekunden. Puh! Aber wie gesagt, nur noch 1 Minute 64 Sekunden. Quasi ein Klacks, gegen das schon was schon steht. Um welches Musical es sich überhaupt handelt? Chicago. Und welcher Song? Cell Block Tango. Mir hat die Idee, dass sechs sexy Ladies im Knast sitzen, weil sie ihren untreuen oder einfach nur nervigen Lover um die Ecke gebracht haben, und sich dabei komplett unschuldig vorkommen - weil ist klar, hätte er sich gut benommen wäre es ja nicht so weit gekommen - außerordentlich gut gefallen. Meinen sechs Mädels scheinbar auch. Das freut mich. Nun, und worüber ich mich gerade fast noch mehr freue; jetzt gleich werde ich mir das wirklich allerletzte Mal Ideen dafür aus meinem Kopf saugen müssen. HURRA!
Ach, und ich habe im Netz eine andere Interpretation des Stückes gefunden. Bei denen wird zwar mehr gespielt als wirklich getanzt, dennoch schlecht find' ich's nicht. Aber seht selbst:
Ach, und ich habe im Netz eine andere Interpretation des Stückes gefunden. Bei denen wird zwar mehr gespielt als wirklich getanzt, dennoch schlecht find' ich's nicht. Aber seht selbst:


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