Prellung der Kniescheibe.
Na, halb so schlimm. Trotzdem fies. Ich hatte noch nie was am Knie. Obwohl... Doch...
Es muss mit neun oder zehn gewesen sein, da beschwerte ich mich ein paar Mal über Knieschmerzen. Meine Mutter schleppte mich darauf hin zum Orthopäden. Was der dann feststellte, kann ich bis heute nicht ganz glauben. Der Mann faselte irgendwas von wegen: wenn du so weitermachst, dann können wir eigentlich schon mal einen Termin für eine Meniskus-Operation machen oder so ähnlich, und riet uns dann dazu, was ich bis heute als Unverschämtheit empfinde, mit dem Ballett aufzuhören. Meine Erschrockenheit darüber könnt ihr euch denken. Mein Vater hatte zu der Zeit gerade exakt diese OP hinter sich... Und so verließen wir die Praxis, ein in Tränen aufgelöstes Kind und eine ratlose Mutter. Nach zwei Wochen Ballettabstinenz hatte ich es jedoch geschafft meine Eltern davon zu überzeugen, dass ich zumindest noch einmal probieren müsse. Wenn ich dann Schmerzen hätte könnte man ja noch mal über ein Aufhören nachdenken, oder so. Ich war neun oder zehn, was weiß ich, was ich da genau gesagt habe?! Jedenfalls wurde sich erstaunlicherweise - vermutlich nicht zu letzt wegen des Durchsetzungsvermögens meines sportbegeisterten Vaters - darauf eingelassen. Und so stand ich dann wieder in der Ballettstunde. Erste Übung an der Stange, wie immer, die pliés. Ausgeführt aus der ersten Position, und da fängt's dann schon an. Ich beschloss tollkühn meine Beine nicht hundertachtzig Grad auszudrehen, und entschuldigte mich mit Knieschmerzen. Und siehe da, später beim Abendessen verkündete ich fröhlich, dass ich keine Schmerzen beim Ballett gehabt hatte, und forderte selbstverständlich daraufhin weitermachen zu dürfen. Und auch jetzt sollte das Glück wieder auf meiner Seite stehen, sie fochten mit sich, aber erlaubten es schließlich doch. Gut, unter uns, ich hätte ihnen auch sonst was erzählen können, was ich wahrscheinlich auch getan hätte, einfach nur um eben weiter Ballett machen zu dürfen, aber die Tatsache dass ich mich geistesgegenwärtig nicht mehr in eine komplett ausgedrehte Position stellte, erließ mir wirklich die Knieschmerzen. Und so ergab eine Nachuntersuchung bei dem auf mich inzwischen irgendwie lächerlich wirkenden (scheiße, ich war neun oder zehn!) Orthopäden, dass nun erstaunlicher Weise wieder alles in Ordnung sei. Warum das so war wollte aber irgendwie niemand von mir wissen, also sagte ich auch nichts, und genoss weiterhin friedvoll und schmerzfrei meine Ballettstunden.
Kurz Zeit später wechselte ich (aus anderen Gründen) die Ballettschule, und lernte dort neben vielen anderen mir bis heute wichtigen Informationen den Unterschied zwischen dem mal eben so die Beine ausdrehen und dem sich anatomisch korrekt in die erste Position stellen kennen. Aha-Effekt! Später sollte ich erfahren, dass ich meine ersten Ballettjahre auf einer Schule verbracht hatte, die mir nicht nur kompletten Quatsch beigebracht hatte, sondern langfristig auch noch gefährlich für meine körperliche Entwicklung hätte sein können. Aber wer hätte es ahnen können? Meine Eltern hatten keinen Schimmer vom Ballett. Wer hat den auch schon, wenn man nicht gerade Tänzer ist? Scharlatanerie. Machste nix! Glück gehabt! Wie jetzt wohl auch wieder, es schwellt nämlich gerade ab... Puh!
Ach so, und irgendwelche Filmtipps parat? Ich hab' ja Zeit...
Es muss mit neun oder zehn gewesen sein, da beschwerte ich mich ein paar Mal über Knieschmerzen. Meine Mutter schleppte mich darauf hin zum Orthopäden. Was der dann feststellte, kann ich bis heute nicht ganz glauben. Der Mann faselte irgendwas von wegen: wenn du so weitermachst, dann können wir eigentlich schon mal einen Termin für eine Meniskus-Operation machen oder so ähnlich, und riet uns dann dazu, was ich bis heute als Unverschämtheit empfinde, mit dem Ballett aufzuhören. Meine Erschrockenheit darüber könnt ihr euch denken. Mein Vater hatte zu der Zeit gerade exakt diese OP hinter sich... Und so verließen wir die Praxis, ein in Tränen aufgelöstes Kind und eine ratlose Mutter. Nach zwei Wochen Ballettabstinenz hatte ich es jedoch geschafft meine Eltern davon zu überzeugen, dass ich zumindest noch einmal probieren müsse. Wenn ich dann Schmerzen hätte könnte man ja noch mal über ein Aufhören nachdenken, oder so. Ich war neun oder zehn, was weiß ich, was ich da genau gesagt habe?! Jedenfalls wurde sich erstaunlicherweise - vermutlich nicht zu letzt wegen des Durchsetzungsvermögens meines sportbegeisterten Vaters - darauf eingelassen. Und so stand ich dann wieder in der Ballettstunde. Erste Übung an der Stange, wie immer, die pliés. Ausgeführt aus der ersten Position, und da fängt's dann schon an. Ich beschloss tollkühn meine Beine nicht hundertachtzig Grad auszudrehen, und entschuldigte mich mit Knieschmerzen. Und siehe da, später beim Abendessen verkündete ich fröhlich, dass ich keine Schmerzen beim Ballett gehabt hatte, und forderte selbstverständlich daraufhin weitermachen zu dürfen. Und auch jetzt sollte das Glück wieder auf meiner Seite stehen, sie fochten mit sich, aber erlaubten es schließlich doch. Gut, unter uns, ich hätte ihnen auch sonst was erzählen können, was ich wahrscheinlich auch getan hätte, einfach nur um eben weiter Ballett machen zu dürfen, aber die Tatsache dass ich mich geistesgegenwärtig nicht mehr in eine komplett ausgedrehte Position stellte, erließ mir wirklich die Knieschmerzen. Und so ergab eine Nachuntersuchung bei dem auf mich inzwischen irgendwie lächerlich wirkenden (scheiße, ich war neun oder zehn!) Orthopäden, dass nun erstaunlicher Weise wieder alles in Ordnung sei. Warum das so war wollte aber irgendwie niemand von mir wissen, also sagte ich auch nichts, und genoss weiterhin friedvoll und schmerzfrei meine Ballettstunden.
Kurz Zeit später wechselte ich (aus anderen Gründen) die Ballettschule, und lernte dort neben vielen anderen mir bis heute wichtigen Informationen den Unterschied zwischen dem mal eben so die Beine ausdrehen und dem sich anatomisch korrekt in die erste Position stellen kennen. Aha-Effekt! Später sollte ich erfahren, dass ich meine ersten Ballettjahre auf einer Schule verbracht hatte, die mir nicht nur kompletten Quatsch beigebracht hatte, sondern langfristig auch noch gefährlich für meine körperliche Entwicklung hätte sein können. Aber wer hätte es ahnen können? Meine Eltern hatten keinen Schimmer vom Ballett. Wer hat den auch schon, wenn man nicht gerade Tänzer ist? Scharlatanerie. Machste nix! Glück gehabt! Wie jetzt wohl auch wieder, es schwellt nämlich gerade ab... Puh!
Ach so, und irgendwelche Filmtipps parat? Ich hab' ja Zeit...


2 Kommentare:
Einfach mal bei den 5 Filmfreunden (www.fuenf-filmfreunde.de/) vorbeischauen. Die wissen Bescheid!
(Ansonsten Klassiker gucken. Die alte, Oscar-prämierten Sachen. Besser als der neue Crap!)
Danke dir! :-)
(Und du hast Recht!)
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